4 Routenbeschreibung

Die beschriebenen Hike & Fly Routen werden anhand eines standardisierten Schemas beschrieben. In vielen Fällen vermitteln Übersichtsbilder einen Eindruck über den Aufstiegsweg bzw. die Topografie des Startplatzes. Bilder von Aufstieg, Startplatz, Flug und Umgebung geben einen Eindruck vom Fluggebiet. Für Streckenflieger gibt es Hinweise auf das Potenzial des Geländes und mögliche Streckenoptionen. Falls der Startplatz besondere Risiken aufweist oder der Flug bei bestimmten Windsituationen im Lee beginnt erfolgt ein Hinweis. Auf die Familientauglichkeit wird explizit eingegangen.

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4.1 Charakter

Der Textkopf charakterisiert die Tour und stellt deren Besonderheiten heraus. Die Informationen beziehen sich auf Erlebnisse, Erfahrungen, die sich nicht aus den Routentexten ergeben. Meist sind sie positiv formuliert und sollen den Appetit auf die Unternehmung anregen. Sie geben häufig die subjektive Wahrnehmung des Autors wieder.

4.2 Steckbrief oder Faktentabelle

Die Faktentabelle stellt wichtige Daten wie Schwierigkeit Schw, Startrichtung SR, Ausgangshöhe AH, Aufstiegshöhenmeter bis Startplatz HU, den durchschnittlichen Zeitbedarf Zeit bis zum Startplatz und den Ausgangspunkt AP zusammen.

Schw SR AH HU Zeit AP
T2L2 SW W 647 923 2,5 Wanderparkplatz in Au, Unterwössen

4.3 Hier geht es entlang

Der Abschnitt Hier geht es entlang charakterisiert die Örtlichkeit. Damit den Ausgangspunkt, Informationen über das Land, Region und Gemeinde. Besonders hilfreich sind die zu Google verlinkten GPS Koordinaten. Sie helfen, zusammen mit einer Routenplanung den Ausgangspunkt und Startplatz zuverlässig zu lokalisieren. Wo immer die Informationen verfügbar waren, wird ein GPS Track in die Kartenübersicht aufgenommen. Den besten Überblick ergeben die 3-D Bilder des World Wind Projektes der NASA. Sie ermöglichen einen detaillierten Blick auf Topografie, Umgebung und auf den Startplatz. Mit diesen Aufnahmen bleiben kaum mehr Fragen offen.

4.3.1 Anreise

Die Angaben zur Anreise stellen einen gebräuchlichen Weg an den Ausgangspunkt zusammen. Als Ausgangspunkt wird meist Süddeutschland, München, angenommen.

4.3.2 Aufstieg

Die Beschreibung umfasst die wichtigsten Stellen zwischen Ausgangs- und Zielpunkt. Wenn Startplätze im Aufstieg bereits möglich sind, wird dies erwähnt. Der Anspruch an den Aufstieg wird durch die Schwierigkeit T zusammengefasst.

4.4 Für den Flieger

Die Rubrik Für den Flieger fasst die wichtigsten Informationen für einen erfolgreichen Start, Flug und Landung zusammen. Wann immer Risiken wahrgenommen wurden, sind diese erwähnt. Es gibt immer ein Bild zur topografischen Übersicht und eine 3-D Aufnahme des Fluggebietes.

4.4.1 Startplatz

Die für den Para-Alpinisten wichtigste Information gibt den Charakter des Startplatzes wieder. Ausrichtung, Steilheit und Untergrund der Startmöglichkeit. Zusammen mit der Schwierigkeit L ergibt sich der Anspruch des Startplatzes.

4.4.2 Streckenflug und Soaring

Viele Touren erlauben auch noch im Herbst schöne Streckenflüge. Wenn Soaring oder günstige Streckenflugmöglichkeiten gegeben sind, wird dies explizit erwähnt.

4.4.3 Landeplatz

Wenn möglich wird ein offizieller Landeplatz angeflogen. Häufig ist dieser jedoch nicht erreichbar. Wenn Strecke geflogen wird, muss der Pilot eine eigenständige Entscheidung über die Landemöglichkeit treffen. Kritisch ist immer die Talwindsituation, die selbst im Herbst noch kräftig sein kann. Im Herbst ist es meist kein Problem eine gemähte Wiese zu finden.

4.4.4 Risiken

Auf Risiken hinsichtlich Startplatz und Landemöglichkeiten wird explizit hingewiesen. Generell ist bei Starts in südliche Flanken der Bayerische Wind auf der Nordseite der Alpen zu beachten. Selbst im Herbst kann er noch hochreichend sein und den Startplatz überspülen. Angenehmer ist die Windsituation südlich des Alpenhauptkamms. Hier passen Sonnenausrichtung und vorherrschende südliche Windrichtung wesentlich besser zusammen.

Rodeo mit der Böenwalze

Startwind aus Nordwest. Der Wetterbericht hat doch etwas kräftigeren Wind vorhergesagt. Wir sind deshalb zeitig am Ostersonntag aufgestanden und in flottem Schritt auf die Hochries gelaufen. Der Weg war gut zu gehen, selbst mit Turnschuhen. Oben angekommen, perfekter Wind aus Nordwest. Kurze Zeit später sind wir auch schon startklar und es geht mit einem Schritt in die Luft und auch gleich nach oben. Perfekter Soaringwind an der Hochries. Laminarer kann man es sich kaum wünschen. Im Geradeausflug einmal nach Westen und dann zurück an den Riesenberg nach Osten. Selten habe ich es so entspannt erlebt. Den Wetterbericht im Kopf, zeitig zurück und zur Landung ansetzten.

Einmal das Aufwindband verlassen geht das Rodeo los, wie ich es die letzten Jahre nicht erlebt habe. Mit angelegten Ohren über drei Meter Steigen im Geradeausflug. Wenn man das denn Geradeausflug nennen kann. Ich beginne Selbstgespräche zu führen. Überlege verschiedene Optionen, weiter raus, gleich die Flucht ins Flache, Sitz des Retters überprüfen. Erstaunlich, was der Schirm und ich wegstecken. Sobald die Sonne etwas Kraft entfalten kann, reißt es auch schon wieder an. Voll beschleunigt das stärkstte Sinken suchen. 150 Meter über dem Landeplatz komme ich wieder aus dem roten Bereich und kann entspannt zur Landung ansetzen.

Sehr explosive Mischung heute in der Luft. Meine Anzahl an Klapper und Frontstalls habe ich damit für 2016 hoffentlich bereits erreicht. Alle vier weiteren Kollegen am Landeplatz waren ebenfalls froh, wieder am Boden zu stehen. Im Nachhinein hat es sich herausgestellt, dass ein massiver Windsprung in kürzester Zeit eingesetzt hat. Am Wendelstein wurden Böen mit 60 km/h gemessen.

4.4.5 Beste Zeit

Für Hike & Fly ist die bevorzugte Zeit der Herbst. Der Bayerische Wind verliert seinen Einfluss, Bergbahnen sind geschlossen und thermische Ablösungen sind weniger stark. Aber auch der frühe Winter oder das späte Frühjahr sind für einige Hike & Fly Berge eine geeignete Zeit. Sei es als Ausgangspunkt für frühe Streckenflüge oder aber einfach, weil auch im Winter einfach erreichbar. Es sollte aber immer die Schneehöhe und die herrschende Lawinensituation geprüft werden.

4.5 Karten

Meist wird auf eine Kompass Karte verwiesen. In Italien auf eine Tabacco Karte. Die Auflösung von 1:50 000 ist fast immer ausreichend. Falls hilfreich, wird zusätzlich eine Alpenvereinskarte in höherer Auflösung angegeben. Die angegebenen online Karten sind in allen Fällen gut für die Flugplanung geeignet.

4.6 Hilfreiches und Familie

In dieser Rubrik sind häufig Links auf interessante Informationen im Netz zu finden. Wann immer möglich gibt es einen Hinweis auf alternative Unternehmungen für die Familie.

Nicht immer ist Flugwetter. Falls der Wind oder Wetter nicht passen sollten, ist eine Mountain Bike Tour oder im Winter/Frühjahr eine Skitour eine ausgezeichnete Option sich dennoch sportlich zu betätigen.

4.7 Bildergalerie

Die Bildergalerie gibt einen subjektiven Eindruck der Tour anhand einiger Bilder wieder. Wenn möglich, wird immer der Startplatz auf einer Aufnahme zu sehen sein.

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